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Fussreflexzonenmassage: Es
gibt Hinweise, daß die Reflexzonenmassage schon seit 4000 Jahren
praktiziert wird. Auf Malereien in Ägypten aus dem Jahre 2300 v. Chr.
stieß man im Grab eines Arztes in Sakkara auf Darstellungen. Anfang
des letzten Jahrhunderts hat Dr.
William Henry Fitzgerald (1872–1942), ein
amerikanischer Hals-Nasen-Ohren-Arzt
die Grundlagen einer Zonenmassage entwickelt, indem er den
menschlichen Körper in zweimal fünf Längszonen einteilte, die von den
Finger- bis zu den Zehenspitzen verlaufen. Nach dieser These könne von
jeder Stelle einer Zone aus alle Organe erreicht werden, die in dieser
Zone liegen. 1958
wurde diese Therapieform von Hanne
Marquardt wieder
aufgegriffen und weiterentwickelt. Wirkungsmechanismus: Die
Manipulation an den Reflexpunkten am Fuß lösen kristalline Ablagerungen
und Schlacken, dadurch läuft der Patient leichter und entspannter und
sein allgemeines Wohlbefinden wird gesteigert und seine Selbstheilungskräfte
angeregt. Jede Zelle des Körpers
enthält die Gesamtinformation des Organismus und ist mit jeder anderen
Zelle im Körper in Kontakt, um Energie und Informationen auszutauschen.
Aus diesem Grunde bewirkt eine Stimulation an den Reflexpunkten am Fuß,
an den Händen, am Ohr, oder an der Zunge eine Reaktion an den
entsprechenden Organen. |
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Indikationen
und Kontraindikationen Die
Reflexzonentherapie am Fuß stellt eine spezielle Indikation
dar bei Patientinnen
und Patienten mit: ð
akuten
und chronischen Beschwerden am
Bewegungsapparat, ð
akuten und chronischen Belastungen
und Erkrankungen im Urogenitaltrakt, ð
Funktionsstörungen
im Atmungs- und Herzbereich, ð
Beschwerden
im Verdauungssystem, ð
Kopfbelastungen verschiedenster Genese,
auch zur Unfallnachbehandlung ð
Zyklusbeschwerden
bei Frauen. Die
Erfahrung hat außerdem gezeigt, daß sich selbst bei Patienten mit
schweren degenerativen
Krankheiten (Bechterew,
Parkinson, Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Krebs, Lähmungen) eine Reihe
von Begleitumständen verbessern läßt: ð
Aktivierung
der Ausscheidungsorgane, ð
die
Erleichterung der gravierenden Schmerzzustände
im
Endstadium von Karzinomkranken, ð
vermehrte
Kontrolle über Schließmuskulatur
von Blase und Darm, ð
Stabilisierung
der seelischen Verfassung. Gerade
die chronisch Kranken schätzen es besonders, wenn sie in der Schwere
ihrer Krankheit die kontinuierliche, mitfühlende Begleitung über die
Behandlung der Füße erleben.
Folgende
Erkrankungen sind für die FRZ kontraindiziert: !
akute Entzündungen im Venen- und Lymphsystem, !
infektiöse und hoch fieberhafte Erkrankungen, !
operativ zu erfassende Krankheiten, !
Gangrän am Fuß, !
Psychosen
(außer die Kranken werden ärztlich gezielt betreut), !
Risikoschwangerschaft, !
rheumatische Erkrankungen,
die die Fußgelenke akut belasten.
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