Während der Sumathu-Ausbildung wurde mir immer mehr bewusst, dass ich meine zukünftigen Behandlungen spezifisch auf das Beschwerdebild des Kunden anpasse und dabei verschiedene Therapieformen zum Erreichen einer Besserung anwenden werde.

Die klassische Massage verlor deshalb während den letzten zwei Jahren etwas an Bedeutung innerhalb meiner ersten Behandlungsintervalle. Oftmals beklagen die Kunden starke Schmerzen, die ich nicht mit dem Ablauf einer klassischen Massage, sondern mit auserwählten Therapiemethoden behandle.

Ich möchte deshalb die Triggerpunkte als erstes thematisieren, da sie oftmals die „Übeltäter“ von manchem Leiden sind!

 

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Triggerpunkte

Definition:

Triggerpunkte sind Veränderungen in der Skelettmuskulatur, die als winzige Knötchen in verkürzten Muskeln palpierbar (tastbar) sind.

Man vermutet, dass im Bereich dieser Punkte Bindegewebsschrumpfungen und Verklebungen die Kontraktionen bestimmter Muskelstrukturen 

fixieren und dadurch eine Minderdurchblutung zur Folge haben. Dies wiederum kann eine anhaltende Reizung der Schmerzfasern provozieren.

 

Nach der Anamnese und der Sumathu-Grundbehandlung (siehe Sumathu-Therapie) taste ich während der ersten Behandlung noch kurz die vom Kunden definierten, schmerzenden Körperstellen ab. Kurz, aufgrund der bereits voran gegangenen, statischen Veränderung. Während der zweiten Therapie setze ich die Priorität vorwiegend in die Palpation der Muskulatur und somit in die Triggerpunktermittlung.

Das Ziel der Palpation ist es, Muskelverspannungen zu bestimmen, um anschliessend mittels Triggerpunkttherapie die schmerzhaften Stellen gezielt zu behandeln bzw. zu lösen. Die Palpation ist eine Befundaufnahme und zeigt mir für die nächsten Behandlungen die zu behandelnden Muskeln.

 

Wie entstehen Triggerpunkte?

- durch Gewalteinwirkung (wie z.B. Prellungen)

- Überdehnung: Durch eine plötzlich schnelle Bewegung / Belastung

- Akute Überlastung: Folge einer Grossen und unverhofften eingetretenen Krafteinwicklung eines Muskels, der nicht genügend trainiert ist.

Ebenfalls können Triggerpunkte durch psychische Stresssituationen, muskuläre Dysbalancen, Trainingsmangel, Durchzug, kalte und feuchtes Klima, Infektionskrankheiten oder Vitaminmangel entstehen.

Triggerpunkte sind die weitaus häufigste Ursache, sowohl von akuten als auch chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates!

Beispiele von Triggerpunkten:

 

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Muskelstretching

Nach der Triggerpunktbehanldung wird der Muskel gedehnt, um die ursprüngliche Länge wieder zu erlangen. Die kleinsten Muskelstrukturen werden wieder richtig aneinander geordnet und der Muskel erlangt seine Dehnfähigkeit zurück.

Wenn die Problematik des Kunden nach einigen Therapien deutlich besser ist oder zur Beschwerdefreiheit führte, fliessen verschiedene Grifftechniken der Massage in die Therapie ein, denn...

 

…Massage ist ein Stück Lebensqualität
Das Wort Massage kommt aus dem Griechischen "masso" (ich knete) und dem arabischen Wort "mass" (sanft drücken). In der gegenwärtigen Zeit, die von Hast und Eile geprägt ist, wird es für einen grossen Teil der Menschen immer wichtiger, einen Ausgleich zur körperlichen und psychischen Anspannung des Arbeitsalltags zu schaffen. Eine klassische Massage ist deshalb eine willkommene Oase der Entspannung und Erholung.

1. Definition

Klassische Massage ist die äusserliche, manuelle Behandlung bei Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates. Mit Hilfe der klassischen Massage können auch erkrankte innere Organe günstig beeinflusst werden. Die Massage versteht sich als Reiztherapie, auf die der Organismus antwortet.

2. Philosophie

Der Hauptzweck der Massage liegt darin, die Harmonie des Organismus durch die Kunst der Berührung zu bewahren oder wiederherzustellen. Die Massagegriffe wirken sich auf die Haut und das darunter liegende Gewebe aus und werden von den Nerven aufgenommen. Diese leiten die Empfindungen ans Gehirn weiter und veranlassen, körpereigene, schmerzlindernde Stoffe zu bilden. Durch Einwirkung auf das vegetative Nervensystem kann die Massage auch die Atmung, Verdauungsorgane, Stoffwechsel und den Kreislauf beeinflussen. Ein weiteres Einsatzgebiet der Massage ist die Fachrichtung der Neurologie. Hier lassen sich besonders gut Paresen, Spastiken, Neuralgien und Sensibilitätsstörungen behandeln.

Die klassische Massage hat sowohl in der Schulmedizin (z.B medizinische Massage, Physiotherapie) als auch in der Alternativmedizin (z.B. Shiatsu) ihren festen Platz. Ihre Wirksamkeit wurde in zahlreichen Studien wissenschaftlich nachgewiesen.

 

Indikationen

Massage kann bei folgenden Indikationen, auch im Zusammenhang mit anderen medizinischen Massnahmen, angewendet werden:

· Schmerzen des Bewegungsapparates durch haltungs- und stressbedingte Verspannungen
· Durchblutungsstörungen
· Chronischen Erkrankungen wie Arthrose oder Rückenschmerzen
· Schmerzen durch Fehlhaltungen und muskulären Dysbalancen
· Für die allgemeine Entspannung und einem besseren Wohlbefinden

· Entstauende und anregende Wirkung auf das Lymphsystem

· Vermehrter Stoffaustausch zwischen Blutbahnen und Gewebe

 

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